Thomas Koch

Gerade, schöne Zähne – Für Kinder und Erwachsene!

In einer sich selbst immer weiter optimierenden Gesellschaft wächst der Wunsch nach schönen Zähnen stetig. Verständlich, sind Zähne doch maßgeblich für die gesamte Wahrnehmung eines Gesichtes verantwortlich. Gerade Zähne vermitteln den Eindruck eines aufrechten, erfolgreichen Charakters. Schiefe Zähne werden hingegen als Makel empfunden. In der modernen Kieferorthopädie wird zwischen Kinder- und Erwachsenenbehandlung unterschieden. Im Kindesalter muss die kieferorthopädische Therapie rechtzeitig begonnen werden, um das Kieferwachstum auszunutzen und zu steuern. Während der Wachstums- und Wechselphase nutzt man herausnehmbare Apparaturen, um den Zahnbogen zu erweitern. Wohingegen man nach der abgeschlossenen Zahnwechselphase auf festsitzende Zahnspangen zurückgreift, da diese Variante deutlich weniger Selbstdisziplin beim Tragen – gerade in der Pubertät – erfordert. Die Erlenbusch-Praxis bietet ganzheitliche Konzepte für Groß und Klein. Von der vorbereitenden losen Apparatur für das Milchzahngebiss bis zur transparenten Aligner-Lösung für berufstätige Erwachsene. Entdecken Sie die Möglichkeiten unserer innovativen Kieferorthopädie!



Herausnehmbare Spangen


 

Herausnehmbare Zahnspangen kommen in ganz unterschiedlichen Situationen und aus verschiedenen Gründen zum Einsatz. Oft dienen sie als vorbereitende Maßnahme für eine weiterführende Behandlungen mit einer festen Zahnspange, in einigen Fällen von Zahnfehlstellungen reichen sie allerdings als Therapie völlig aus. Beginnend mit einer zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchung im 3. Lebensjahr gehen die Kontrollen beim Zahnarzt mit halbjährlichen Individualprophylaxeterminen ab dem 6. Lebensjahr einher. Nur so ist der jeweilige Behandler in der Lage, mögliche Probleme zu antizipieren, einen kieferorthopädischen Plan zu erstellen und präventive Maßnahmen einzuleiten. Denn: Fällt beispielsweise ein Milchzahn aus, wandert das Gebiss. Um dem nachkommenden Zahn ausreichend Platz zu erhalten, werden in diesen Situationen Lückenhalter (Platzhalter) eingesetzt. Aber auch beim Wechselgebiss, also in der Phase, in der der Kiefer sowohl Milchzähne als auch bleibende Zähne aufweist, kann der Einsatz einer herausnehmbaren Spange sinnvoll sein. Situationsabhängig mündet diese Form der Therapie im Tragen einer feste Zahnspange. Doch die Verwendung herausnehmbarer oder loser Apparaturen kann auch andere Gründe haben, wie beim sogenannten „Bionator“. Der Bionator ist ein kieferorthopädisches Gerät, das körpereigene Wachstumskräfte stimuliert, Muskeln trainiert und den Mundraum harmonisch entwickelt. Die Bionator-Therapie kommt ohne Zahnopfer aus und die nötigen Veränderungen im Kauapparat entstehen durch das Wachstum der Kieferknochen. Auch nach einer bereits erfolgten Korrektur einer Zahnfehlstellung werden bisweilen herausnehmbare Zahnspangen als „Retainer“ (Halter) eingesetzt, um das zuvor geschaffene Ergebnis zu konservieren. 

Feste Zahnspangen – Bracketsysteme


Herausnehmbare Zahnspangen geraten in ihren Einsatzmöglichkeiten oft an ihre Grenzen. Weist ein Patient beispielsweise einen Engstand, einen extrem schmalen Kiefer oder einen offenen Biss auf, muss zwangsläufig eine feste Zahnspange gewählt werden. Feste Zahnspangen gibt es in unterschiedlichen Ausprägung. Sie alle eint die Verwendung von Brackets und Bügeln. Der aktive Teil sind die Brackets, die mit Hilfe von einem speziellen Kunststoffkleber auf den Zähnen befestigt werden. In der Mitte von jedem Bracket befindet sich ein kleiner Spalt, in dem der jeweilige Draht der festen Zahnspange eingegliedert wird. Auf diese Weise werden die Brackets miteinander verbunden. Je nach Vorlieben und finanziellen Mitteln reicht das Spektrum von gewöhnlichen Metallbrackets mit einem vergleichsweise dicken Bögen bis zu sogenannten Minibrackets aus verschiedenen Materialien – unter anderem auch Keramik -  und deutlich dünneren Bögen mit Erinnerungsvermögen. Bei allen Varianten werden die Slots auf den Brackets „programmiert“, um den gewünschten Erfolg der Behandlung zu erzielen. Je nach Zahnfehlstellung kommen überdies Gummis und Federn zum Einsatz, die nach Art der Anwendung Zug und Druck auf die Zähne oder den gesamten Kiefer ausüben.

Lingualbrackets


Lingualbrackets funktionieren grundsätzlich nach demselben Prinzip wie ihre konventionellen Pendants. Sie werden aber auf der Innenseite der Zähne befestigt und sind somit von außen komplett unsichtbar. Eine kieferorthopädische Behandlung mit Lingualbrackets ist die ästhetisch raffinierte Variante der Zahnkorrektur. Die einzelnen Brackets werden individuell gefertigt, um einen idealen Sitz zu gewährleisten, und mit einem speziellen Klebeverfahren an der Zahninnenseite befestigt. Die Behandlungsbögen werden auch individuell hergestellt und die Zähne langsam in die gewünschte Position bewegt. Die Eingewöhnungszeit der Brackets ist im Vergleich zu anderen Behandlungsmöglichkeiten länger, weil Zunge und Brackets zunächst in Konflikt geraten können, dies wird jedoch aufgrund der absoluten „Unsichtbarkeit“ der Behandlungsmethode von vielen Patienten gerne akzeptiert.

Transparente Schienen / Aligner-Systeme


Invisalign

Gerade im Erwachsenenalter mehrt sich der Wunsch nach sanften, bequemen, herausnehmbaren und vor allem transparenten Lösungen. Die Behandlung mit einer durchsichtigen Invisalign-Schiene vereint den Komfort einer herausnehmbaren Zahnspange mit der Diskretion der unsichtbaren Zahnkorrektur. Auch der gewohnte Alltag muss bei dieser Methode kaum verändert werden. Zur Korrektur der Zahnfehlstellung kommen bei Invisalign sehr dünne, transparente Kunststoffschienen zum Einsatz, sogenannte Aligner. Diese werden computergestützt ganz individuell angefertigt. Im Verlauf der Behandlung werden die Aligner alle zwei Wochen gewechselt, um so die Zähne nach und nach in die gewünschte Position zu bringen. Grundsätzlich wird der Wechsel der Aligner selbständig entsprechend dem Behandlungsplan durchgeführt. Mittels 3D-Planung am Computer entsteht ein Behandlungsplan, der auch die Zahnbewegungen im Behandlungsverlauf skizziert. Am Bildschirm kann so auch das ungefähre Ergebnis der Therapie mit schon gezeigt werden. Mit jedem neuen Aligner bewegen sich die Zähne durch den sanft ausgeübten Druck der Schiene ein Stück weiter in diese gewünschte Endposition. Die Dauer der Invisalign Behandlung ist individuell sehr unterschiedlich und kann 3 bis 18 Monaten in Anspruch nehmen. Leider gibt es gravierende Zahnfehlstellungen, die nicht mit Invisalign therapiert werden können.

Twin-Aligner / Orthocaps


Das innovative Twin-Aligner-System von orthocaps vereint zwei verschiedene Therapien zur Zahnkorrektur. Zwei durchsichtige Zahnschienen schieben die Zähne am Tag und in der Nacht sanft in die korrekte Position. Die verschiedenen Materialien werden dabei optimal an die Bedürfnisse des Patienten angepasst. Während des Tages sorgt eine flexible, dünne Zahnschiene für einen hohen Komfort und bietet eine diskrete Form der Zahnkorrektur. In der Nacht entfalten sich die regulierende Wirkung und die erhöhten Kräfte des Nacht-Aligners. Da die Aktivität in der Nacht abnimmt und der Körper zur Ruhe kommt, wirken mehr Kräfte auf die Kiefermuskulatur ein. Der Nacht-Aligner passt sich diesem Zustand optimal an. Twin-Aligner-Systeme sind durchsichtig, sehr leicht und kommen ohne Metall aus. Durch die einfache Handhabung und die Verwendung weicher Kunststoffe ist die orthocaps Therapie kaum spürbar und sorgt für einen hohen Komfort. Während bei einer herkömmlichen Zahnkorrektur hohe Kräfte auf den einzelnen Zahn wirken, basiert die Twin-Aligner Zahnkorrektur auf sanfte Kräfte, wodurch weniger Druck auf die Zähne ausgeübt wird.